Universität Bayreuth und Firma SiLi forschen gemeinsam an neuartigen Glaskugeln

Um durch Oberflächenveredlung neue Märkte für Glaskugeln zu erschließen geht es bei einem neuen Kooperationsprojekt des Bayreuther Lehrstuhls Keramische Werkstoffe mit der Warmensteinacher Firma Sigmund Lindner GmbH, das jetzt unterzeichnet wurde.


Um durch Oberflächenveredlung neue Märkte für Glaskugeln zu erschließen geht es bei einem neuen Kooperationsprojekt des Bayreuther Lehrstuhls Keramische Werkstoffe mit der Warmensteinacher Firma Sigmund Lindner GmbH. Vergangenen Freitag unterzeichneten Professor Dr.-Ing. Walter und Stefan Trassl, der Geschäftsführer der Firma SiLi, den Kooperationsvertrag für ein gemeinsames Forschungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Pro Inno II.

Dieses Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) fördert die Zusammenarbeit zwischen Firmen und von Firmen mit Forschungseinrichtungen. Es dient vor allem dazu, die Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen zu erhöhen. Der Projektträger der Initiative, die Arbeitsgemeinschaft industrielle Forschung (AiF) genehmigte für das auf zweieinhalb Jahre angelegte gemeinsame Forschungsprojekt eine Fördersumme von insgesamt über 200.000 EUR.

Das Projekt basiert auf den gewonnenen Erfahrungen innerhalb des Programms WOPAG (Werkstoffverbunde und oberflächenveredelte Produkte aus Glas) und ist ein weiteres Beispiel für die enge anwendungsorientierte Zusammenarbeit des Lehrstuhls Keramische Werkstoffe mit der Industrie. Es ist geplant, durch Oberflächenfunktionalisierung neue Märkte für Glaskugeln zu erschließen. Dem Lehrstuhl kommt dabei die Aufgabe der Materialentwicklung zu, SiLi bringt seine Erfahrungen in der Verfahrensentwicklung für die Glaskugelproduktion ein. Die räumliche Nähe der beiden Standorte Bayreuth und Warmensteinach ermöglicht eine enge wechselseitige Abstimmung aller Arbeitsschritte in der prozessoptimierten Werkstoffentwicklung.

Stefan Trassl hob in der kurzen Feier zum Start der Kooperation besonders den positiven Schub des Förderprogramms für die Innovationskraft kleiner mittelständischer Unternehmen hervor und lobte die außergewöhnlich kurze Planungs- und Bearbeitungszeit von der ersten Idee bis zu Genehmigung und Start des Projekts.

Schlagworte: News


Quelle: Universität Bayreuth

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