Photovoltaik-Modul „Saphir-Skin“ gestaltet moderne Fassaden

Gemeinsamer Auftritt für den M10 Solar Campus auf der Intersolar Europe in München: Der Freiburger Firmenverbund, bestehend aus dem Maschinenbau-Unternehmen M10 Industries AG und dem Solarmodul-Hersteller SI Module GmbH, zeigt seine Produktpalette rund um gebäudeintegrierte Photovoltaik und PV-Automatisation vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 (Halle A1. Stand 620).

Bunte Fassaden mit „Saphir-Skin“-Modulen

Bei der SI Module stehen dieses Jahr wieder Photovoltaik-Module für die Gebäudeintegration (BIPV) im Fokus: „Unsere aktuelle Produktneuheit ist das rahmenlose Glas-Glas-Modul „Saphir-Skin“, das sich dank der Überkopfzulassung bestens für die Gestaltung von Fassaden eignet“, erklärt Gregor Reddemann, Geschäftsführer der SI Module und M10 Industries. Die auf Sondermodulbau spezialisierte Solar-Manufaktur bringt mit „Saphir-Skin“ Farbe auf die Fassade: Das Photovoltaik-Modul bietet durch das mit einem Farbraster bedruckte Frontglas zahlreiche farbliche Varianten und erscheint optisch als homogene farbige Fläche. Die einzelnen Solarzellen sind fast nicht mehr sichtbar, dennoch ist die Leistungsausbeute von knapp 90 Prozent verglichen mit bisherigen Lösungen sehr hoch. „Mit geringem Mehraufwand gegenüber Standardlösungen können mit dem Einsatz von Glas-Glas-Modulen architektonisch ansprechende Fassaden realisiert werden, die auch noch umweltfreundlichen Strom produzieren“, versichert Andreas Kotterer, Vertriebsleiter bei SI Module.

Smarte Anschlusstechnik für Photovoltaik-Module

Auf Wunsch installiert die SI Module auch smarte Anschlusstechnik: Ob Moduloptimierung, Monitoring auf Modulebene oder Brandschutz – smarte Anschlusstechnik bietet Sicherheit und Kontrolle auf Modulebene und garantiert höchste Leistungserträge.

Kubus MTS 5.500: Innovative Produktionstechnik für die Photovoltaik-Industrie

Auch bei der M10 Industries gibt es Neues: „Nachdem wir im letzten Jahr den Intersolar Award 2016 für unsere Lötmaschine Kubus in der Rubrik Photovoltaik gewonnen haben, können wir ihn jetzt mit zehn Prozent höherer Leistung präsentieren“, freut sich Günter Schneidereit, Geschäftsführer der M10 Industries. Der Hochleistungs-Tabber-Stringer „Kubus“ verlötet inzwischen 5.500 Zellen pro Stunde und erreicht damit eine Jahreskapazität von 190 Megawatt für die Modulproduktion. Er ist weltweit der einzige Stringer, der alle Zellen für ein gesamtes Modul in einem einzigen Lötprozess verbinden kann und unterbrechungsfrei arbeitet. „Mit Kubus werden die Kosten weiter reduziert und die Leistung erhöht – damit eignet sich der Hochleistungs-Stringer ideal für die internationale Photovoltaik-Industrie, die ihre Produktions-Kapazitäten weiter ausbauen und in neue Anlagen zur Modulproduktion investieren will.“, betont Reddemann.

M10 Industries unterstützt Georg-Salvamoser-Preis 2017

Um Innovationen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu fördern, unterstützt die M10 Industries die Georg Salvamoser Stiftung mit einem Betrag von 10.000 Euro. Die Stiftung verleiht zusammen mit der Stadt Freiburg am 1. Juni auf der Intersolar in München zum vierten Mal den Georg Salvamoser Preis für besondere Verdienste rund um die Energiewende. „Wir haben Ende der 90er Jahre für Georg Salvamoser unsere erste Lötmaschine entwickelt – Pioniergeist und der Glaube an die Solarenergie haben uns verbunden“, begründen die Gesellschafter Schneidereit und Reinhard Willi ihr Engagement für die Stiftung. Weitere Informationen unter www.georg-salvamoser-preis.de.

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