Mitgliedsbeitrag: Alu-M. AG_Alu-Scout


01.03.2010
Kleben - Eine Fügetechnik auf dem Vormarsch
Geklebt wird, was das Zeug hält
Kleben – eine Fügetechnik auf dem Vormarsch
In der jüngeren Steinzeit verwendeten die Menschen geschmolzenes Baumharz, um ihre Pfeilspitzen und Beilklingen mit...
Geklebt wird, was das Zeug hält
Kleben – eine Fügetechnik auf dem Vormarsch
In der jüngeren Steinzeit verwendeten die Menschen geschmolzenes Baumharz, um ihre Pfeilspitzen und Beilklingen mit dem Schaft zu verbinden. Sie bedienten sich somit bereits vor etwa 10‘000 Jahren eines Klebstoffs zum Fügen und machten das Kleben zu einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Heute ist das Kleben eine Fügetechnik, die sich neben dem Schweissen, Löten und Nieten bewährt hat, vielseitig nutzen lässt und in zahlreichen Fertigungsbereichen eine Schlüsseltechnik verkörpert.
Kleben – Fügen mit klebrigen Stoffen
Beim Kleben werden gleiche oder unterschiedliche Materialien durch einen Klebstoff miteinander zusammengefügt. Der Klebstoff wird dabei in einer dünnen Schicht aufgetragen, verfestigt sich infolge einer chemischen Reaktion und bildet eine feste, dauerhafte Verbindung.
Die Bindefestigkeit zwischen dem Klebstoff und dem Bauteil (Adhäsion) und die mechanische Festigkeit des Klebstoffs (Kohäsion) bestimmen, wie fest die Verbindung ist.
Der Wirkbereich dieser Adhäsionskräfte liegt weit unter einem Mikrometer. Da Oberflächen jedoch Rauhtiefen aufweisen, können diese Kräfte ohne ein Bindemittel – den Klebstoff – kaum wirksam werden.
Der Klebstoff muss also sehr dicht an die Moleküle der Fügeteile gelangen und soll sie gut benetzen. Aber nicht jeder Stoff lässt sich gleich gut mit einer Flüssigkeit benetzen, da diese Eigenschaft von der Oberflächenenergie der Stoffe abhängt. Eine Flüssigkeit benetzt einen festen Körper nur dann, wenn ihre Oberflächenenergie gleich oder kleiner der des festen Stoffes ist.
Voraussetzungen für eine gute Adhäsion sind eine sehr saubere Oberfläche und eine gute Benetzung mit dem Klebstoff.
Lesen Sie weiter auf:
Quelle: Alu-M. AG_Alu-Scout
www.alu-scout.com/de/perl/enc/enc.pl?todo=show_paragraph&ppk=1639
Kleben – eine Fügetechnik auf dem Vormarsch
In der jüngeren Steinzeit verwendeten die Menschen geschmolzenes Baumharz, um ihre Pfeilspitzen und Beilklingen mit dem Schaft zu verbinden. Sie bedienten sich somit bereits vor etwa 10‘000 Jahren eines Klebstoffs zum Fügen und machten das Kleben zu einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Heute ist das Kleben eine Fügetechnik, die sich neben dem Schweissen, Löten und Nieten bewährt hat, vielseitig nutzen lässt und in zahlreichen Fertigungsbereichen eine Schlüsseltechnik verkörpert.
Kleben – Fügen mit klebrigen Stoffen
Beim Kleben werden gleiche oder unterschiedliche Materialien durch einen Klebstoff miteinander zusammengefügt. Der Klebstoff wird dabei in einer dünnen Schicht aufgetragen, verfestigt sich infolge einer chemischen Reaktion und bildet eine feste, dauerhafte Verbindung.
Die Bindefestigkeit zwischen dem Klebstoff und dem Bauteil (Adhäsion) und die mechanische Festigkeit des Klebstoffs (Kohäsion) bestimmen, wie fest die Verbindung ist.
Der Wirkbereich dieser Adhäsionskräfte liegt weit unter einem Mikrometer. Da Oberflächen jedoch Rauhtiefen aufweisen, können diese Kräfte ohne ein Bindemittel – den Klebstoff – kaum wirksam werden.
Der Klebstoff muss also sehr dicht an die Moleküle der Fügeteile gelangen und soll sie gut benetzen. Aber nicht jeder Stoff lässt sich gleich gut mit einer Flüssigkeit benetzen, da diese Eigenschaft von der Oberflächenenergie der Stoffe abhängt. Eine Flüssigkeit benetzt einen festen Körper nur dann, wenn ihre Oberflächenenergie gleich oder kleiner der des festen Stoffes ist.
Voraussetzungen für eine gute Adhäsion sind eine sehr saubere Oberfläche und eine gute Benetzung mit dem Klebstoff.
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