Mitgliedsbeitrag: Alu-M. AG_Alu-Scout


01.02.2010
ALUMINIUM-SANDGIESSEN MIT NEUEN PERSPEKTIVEN
Raus aus der Nische
Sandgiessen im Automobilbau
Giessen – für viele ein altes und antiquiertes Fertigungsverfahren. Alt ja, aber veraltet? Auf den ersten Blick mag das so scheinen, ist es abe...
Raus aus der Nische
Sandgiessen im Automobilbau
Giessen – für viele ein altes und antiquiertes Fertigungsverfahren. Alt ja, aber veraltet? Auf den ersten Blick mag das so scheinen, ist es aber nicht. Das älteste Fertigungsverfahren der Welt ist immer noch für Überraschungen gut. Zum Beispiel beim Sandgiessen.
Das Sandgiessen von Aluminium war bei Automobilkomponenten lange Zeit eine Nischenanwendung. Doch sein Marktanteil wächst. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Gestaltungsfreiheit, Prozesssicherheit und Qualität sowie der im Vergleich zu anderen Giessverfahren niedrigen Kosten.
Leichtere Bauteile für Antrieb und Fahrwerk
Im klassischen Sandgiessverfahren, das die Schwerkraft zur Formfüllung nutzt, fertigen die Aluminium-Giessereien heute zahlreiche Bauteile für Antrieb und Fahrwerk von Personenwagen und Nutzfahrzeugen. Darunter Getriebequerträger, Trapezlenker, Motorträger, Stabilisatoren, Radträger, Konsolen und Hilfsrahmen sowie Saugrohre und Ölwannen.
Das Leichtbaupotenzial von Aluminium lässt sich dabei jedoch nicht voll nutzen, weil die Wanddicke der Bauteile verfahrensabhängig ist und in der Regel fünf Millimeter nicht unterschreitet. Für grossflächige Bauteile wie Ölwannen genügen jedoch drei Millimeter vollauf. Das aber ist mit konventionellem Sandguss nicht machbar.
Mit der Weiterentwicklung des Verfahrens zum Niederdruck-Sandgiessen ist das kein Problem mehr. Dem Sandgiessen erschliessen sich damit neue Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Herstellung hoch beanspruchbarer Aluminium-Bauteile. Das Niederdruck-Sandgiessen wird das konventionelle Sandgiessen zwar nicht ersetzten, ihm aber neue Anwendungen erschliessen, wo es bisher nicht zum Zuge kam.
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www.alu-scout.com
Quelle: Alu-M. AG_Alu-Scout
www.alu-scout.com/de/perl/enc/enc.pl?todo=show_paragraph&ppk=1603
Sandgiessen im Automobilbau
Giessen – für viele ein altes und antiquiertes Fertigungsverfahren. Alt ja, aber veraltet? Auf den ersten Blick mag das so scheinen, ist es aber nicht. Das älteste Fertigungsverfahren der Welt ist immer noch für Überraschungen gut. Zum Beispiel beim Sandgiessen.
Das Sandgiessen von Aluminium war bei Automobilkomponenten lange Zeit eine Nischenanwendung. Doch sein Marktanteil wächst. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Gestaltungsfreiheit, Prozesssicherheit und Qualität sowie der im Vergleich zu anderen Giessverfahren niedrigen Kosten.
Leichtere Bauteile für Antrieb und Fahrwerk
Im klassischen Sandgiessverfahren, das die Schwerkraft zur Formfüllung nutzt, fertigen die Aluminium-Giessereien heute zahlreiche Bauteile für Antrieb und Fahrwerk von Personenwagen und Nutzfahrzeugen. Darunter Getriebequerträger, Trapezlenker, Motorträger, Stabilisatoren, Radträger, Konsolen und Hilfsrahmen sowie Saugrohre und Ölwannen.
Das Leichtbaupotenzial von Aluminium lässt sich dabei jedoch nicht voll nutzen, weil die Wanddicke der Bauteile verfahrensabhängig ist und in der Regel fünf Millimeter nicht unterschreitet. Für grossflächige Bauteile wie Ölwannen genügen jedoch drei Millimeter vollauf. Das aber ist mit konventionellem Sandguss nicht machbar.
Mit der Weiterentwicklung des Verfahrens zum Niederdruck-Sandgiessen ist das kein Problem mehr. Dem Sandgiessen erschliessen sich damit neue Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Herstellung hoch beanspruchbarer Aluminium-Bauteile. Das Niederdruck-Sandgiessen wird das konventionelle Sandgiessen zwar nicht ersetzten, ihm aber neue Anwendungen erschliessen, wo es bisher nicht zum Zuge kam.
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