Deutsche und französische Automobil-Cluster: Das leichte Auto der Zukunft

Deutsche und französische Automobil-Cluster präsentieren anlässlich des Business-Forums in St. Gallen am 28. und 29. September 2009 ihr F&E-Know-how rund um den Leichtbau. Gegenstand der Forschungsarbeiten ist die Gewichtsreduzierung an Fahrzeugen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Dabei werden folgende Ansätze verfolgt: Die Einführung neuer Werkstoffe wie Aluminium, Aluminium- oder Magnesiumlegierungen, Titan, Verbundwerkstoffe und andere Polymere sowie neuer hochbeständiger Stahl.

Auch CAD- und Simulations-Tools zur möglichst präzisen Abbildung der Strukturen, neue Architekturen des Fahrzeugbaus oder neue Verbindungstechnologien für Werkstoffe werden entwickelt: Kleben oder Friktionsschweißen ermöglicht einen Gewinn an Masse im Vergleich zu konventionellen Verbindungstechnologien. Die abwechselnd in Lindau und St. Gallen stattfindende Veranstaltung der Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer Bayern Innovativ  gehört seit 2000 zur festen Institution.

Im Mittelpunkt der am 28. und 29. September organisierten internationalen Veranstaltung wird das Thema „Werkstoffe und Leichtbauweise“ stehen. Ziel des Match-Making-Forums „One on One 2009“ zwischen fünf französischen Kompetenzzentren und Vertretern der deutschen Industrie ist es, den Austausch über derzeit entwickelte Technologien zu fördern und zu grenzüberschreitenden Kooperationen anzuregen. Insgesamt 17 französische Unternehmen begleiten die Kompetenzzentren „Véhicule du futur“ (Fahrzeug der Zukunft), „ID4CAR“, „LUTB, Lyon Urban Truck & Bus“ „MTA, Mobilité et transports avancés“ (Mobilität und Transporte der Zukunft) und Mov’eo.

Das 2006 gegründete Kompetenzzentrum Mov’eo mit Standorten in den Regionen Basse-Normandie, Haute-Normandie und Ile-de-France liegt in einem geographischen Gebiet, das über 70 Prozent der französischen F&E im Automobilbereich abdeckt. Die Gemeinschaftsprojekte der rund 200 Mitglieder betreffen die vier Bereiche Energie und Umwelt, Mechatronik, Sicherheit auf den Straßen und Mobilität und Dienstleistungen. Die Projekte des ebenfalls vertretenen Clusters MTA sind ausgerichtet auf die Themen: Elektrische Energie an Bord, Technologien für hybrid-elektrische Antriebsstrang-Konzepte, experimentelle Arbeit und Qualifizierung von hybrid-elektrischen Fahrzeugen und Transportsystemen, sowie Kraftstoffe und Werkstoffe pflanzlichen Ursprungs. iD4CAR, ehemals „Pôle Automobile Haut de gamme“, Kompetenzzentrum für Fahrzeuge im oberen Segment, begleitet insbesondere KMU, die im Segment Kleinserienfahrzeuge und Sonderfahrzeuge tätig sind. Das Kompetenzzentrum „Véhicule du Futur“ deckt den Osten Frankreichs ab. Eine Million Fahrzeuge werden hier jährlich hergestellt. Das Kompetenzzentrum widmet sich der Entwicklung von Umweltfahrzeugen (Umgebung Brennstoffzelle und Motor, innovatives Fahrzeug) sowie von Fahrzeugen und intelligenten Netzen (Komfort und Sicherheit in der Fahrgastzelle, Systeme und Dienstleistungen für die Mobilität). Eine weitere Aktivität umfasst Entwicklungsprozesse, Werkstoffe und Verfahren und die Unterstützung der Mitgliedsfirmen. Die Arbeit des Kompetenzzentrums profitiert von einem umfassenden Industrienetzwerk mit 1.100 Unternehmen und 54 Forschungsteams. Der Verband LUTB umfasst das Kompetenzzentrum „Lyon Urban Truck and Bus“.

Organisiert werden die Treffen zwischen deutschen und französischen  Akteuren in Zusammenarbeit mit der Exportförderungsgesellschaft Ubifrance und der Generaldirektion für Wettbewerb, Industrie und Dienstleistungen des französischen Ministeriums für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung Veranstaltungsort ist der Executive Campus HSG Weiterbildungszentrum der Universität St. Gallen, Holzstraße 15b, 9010 St. Gallen, Schweiz. Weitere Treffen mit deutschen Vertretern der F&E im Automobilbereich sind am 30. September und 1. Oktober in München und Neckarsulm geplant.

Kontakt:
Französisches Generalkonsulat
Wirtschafts- und Handelsabteilung – UBIFRANCE
Gwendoline Delculée, Fachreferentin Automobil und Energie
Königsallee 53-55, D-40212 Düsseldorf
Tel.: 0211 300 41 430, E-Mail: gwendoline.delculee@ubifrance.fr

Schlagworte: Leichtbau, Automobilbau

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Quelle: Französisches Generalkonsulat, Königsallee 53-55, D-40212 Düsseldorf

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